Zentraler Käuferleitfaden

Eine Mantelgesellschaft ist ein bestehender Rechtsträger – keine Abkürzung der Sorgfaltspflicht.

Der kommerzielle Wert mag darin liegen, die Wartezeit einer Neugründung zu vermeiden. Dennoch benötigt der Käufer gesellschaftsspezifische Nachweise, einen rechtskonformen Übertragungsprozess und alle operativen Anpassungen für die geplante Tätigkeit.

Was ist eine österreichische Mantelgesellschaft?

Eine österreichische Mantelgesellschaft ist eine GmbH, die bereits im Firmenbuch eingetragen ist und ungenutzt für einen künftigen Eigentümer gehalten wurde. Mit dem Kauf übertragen Sie einen bestehenden Rechtsträger, anstatt einen neuen zu gründen, was die anfängliche Gründungsphase aus einem Zeitplan entfernen kann.

Der kommerzielle Wert liegt einzig darin, ob dies für Ihren Fall entscheidend ist. Alles andere an der Gesellschaft – ihre nachgewiesene Historie, die Behandlung des Stammkapitals, ihr Steuer-, Bank- und Lizenzstatus – ist gesellschaftsspezifisch, muss durch Nachweise belegt sein und trägt ein Datum.

Eine bestehende Gesellschaft ist keine Abkürzung für Sorgfaltspflichten (Due Diligence). Operative Genehmigungen, Bankzugang, UID-Nutzung und Lizenzen können von den neuen Eigentümern, der Geschäftsführung, der geplanten Tätigkeit und Prüfungen durch Dritte abhängen.
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Was gesellschaftsspezifisch sein sollte

  • Gründungs- und Firmenbuchinformationen
  • Nachgewiesene Einstufung als geschäftstätig oder ruhend
  • Behandlung des Stammkapitals und Nachweisdatum
  • Steuer-, USt-, Bank- und Lizenzstatus
  • Umfang, Einschränkungen und Stichtag der Prüfung
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Was sich nicht automatisch überträgt

Operative Genehmigungen, Bankzugang, UID-Nutzung, Lizenzen und behördliche Freigaben können von den neuen Eigentümern, der Geschäftsführung, der Tätigkeit und Prüfungen durch Dritte abhängen.

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Das richtige Entscheidungskriterium

Wählen Sie den Weg der Mantelgesellschaft nur, wenn die nachgewiesenen Vorteile die Anschaffungskosten und den Prozess für Ihre spezifischen Anforderungen rechtfertigen.

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Ihre österreichische Beraterin

Direkter Zugang

Sprechen Sie vor einer Entscheidung mit einem Berater.

Ein erstes Gespräch dreht sich um die geschäftliche Eignung: was das Unternehmen leisten muss, wann es starten soll, wer es besitzen und leiten wird und ob der Erwerb einer bestehenden GmbH für Sie wirklich der bessere Weg ist.

Was das erste Gespräch abdeckt

  • Geplante Geschäftstätigkeit und Startfenster
  • Eigentums-, Management- und Wohnsitzkontext
  • Ob eine bestehende Gesellschaft einer Neugründung vorzuziehen ist
  • Welche Unternehmensmerkmale wirklich erforderlich sind
  • Wie sich die Kosten in Ihrem Fall zusammensetzen würden

Was niemals verlangt wird

  • Reisepässe oder Ausweisdokumente
  • Nachweis der Mittelherkunft
  • Jegliches Hochladen von Dokumenten auf dieser öffentlichen Website